2. Wie leben die Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft?

• Das Heim in der Maxie-Wander-/Carola-Neher-Straße wurde im August 2013 ursprünglich als Notunterkunft für 200 Personen in Betrieb genommen. Nach den Umbaumaßnahmen wurde auch das zweite Haus im Mai 2014 als Gemeinschaftsunterkunft belegt.

• Die Wohneinheiten der Gemeinschaftsunterkunft in der Carola-Neher-Straße haben Apartmentcharakter und eine Größe von jeweils 21-25 Quadratmetern. Dort werden jeweils drei Personen untergebracht. Für jeden Erwachsenen sind neun und für jede weitere Person sechs Quadratmeter vorgesehen. Je zwei Wohneinheiten haben einen separaten Sanitärbereich sowie eine Pantry-Küche für die Selbstversorgung. Für die Belegung solcher Wohnräume kommen in erster Linie Familien in Frage. Es wurden zudem ein Kinderspielzimmer, ein separater Raum für soziale Aktivitäten sowie ein Kinderspielplatz auf dem Heimgelände eingerichtet.

• Die Betreibergesellschaft der Unterkunft in der Carola-Neher-Straße ist die „Professionelle Wohn- und Betreuungsgesellschaft mbH“ (PeWoBe). Sie kann in der Betreuung eines Flüchtlingsheims in dieser Größenordnung auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Das Personal ist i.d.R. mehrsprachig.

• Das Heim kann wie folgt kontaktiert werden:

Adresse: PeWoBe – Professionelle Wohn- und Betreuungsgesellschaft mbH

Maxie-Wander-Straße 78 12619 Berlin Telefon: 030 / 53 02 18 43

• Laut Aussagen der Heimleitung und Berichten von Unterstützenden fühlen sich die Heimbewohner_innen wohl und organisieren mit Hilfe der Sozialbetreuung ihren Alltag organisieren. Dazu gehören z.B. diverse Behördengänge, aber auch die von Deutschkurse (organisiert von der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf) sowie das Kennenlernen des Umfeldes und des Bezirks.

• Die personelle Ausstattung in den Unterbringungseinrichtungen wird nach einem Standardschlüssel im Rahmen der Vertragsbindung des Betreibers durch das LAGeSo festgelegt. Das Personal ist i.d.R. mehrsprachig.

• Wie lange die Gemeinschaftsunterkunft bestehen bleibt, hängt von der künftigen Entwicklung der Flüchtlingszahlen in Deutschland und der sich daraus ergebenden Verpflichtungen für das Land Berlin ab. Einigen Heimbewohner_innen der CarolaNeher-Straße ist es inzwischen gelungen, eine Privatwohnung anzumieten.

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