10. Wie wird sich der Alltag der Menschen in der mobilen Unterkunft gestalten?

• Die Neuankömmlinge suchen Frieden und Schutz. In den ersten Monaten sind viele zunächst damit beschäftigt, sich zurechtzufinden. Nicht wenige wurden während des Krieges und der Flucht traumatisiert. Der Heimbetreiber wird deshalb einen qualifizierten Sozialdienst einrichten, der die Bewohner_innen ihrem Alter entsprechend sozialpädagogisch bzw. psychosoziozial versorgt. Das Angebot wird z.B. Hilfen beim Umzug in eine Wohnung, bei der Weiterwanderung oder Rückkehr in das jeweilige Heimatland, die Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, die Organisation des Kita- und Schulbesuchs sowie verschiedene Freizeitangebote umfassen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen, bezirklichen Entscheidungsträgern und Unterstützernetzwerken.

• Damit sich die Menschen in der Unterkunft möglichst wohlfühlen, legt der Heimbetreiber großen Wert auf ein möglichst angenehmes Ambiente (z.B. hochwertiges Inventar, großzügige Gemeinschaftsräume, Internetcafé, Fernseh- und Lernzimmer, Unterrichtsräume) sowie Pflanzungen, Tischtennisplatten und Kinderspielsplätze im Gartenbereich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s